Schulraumentwicklung Eglisau

Fragen und Antworten
Die wichtigsten Eckpunkte des im Jahre 2015 entwickelten Gesamtkonzepts der Schule
Eglisau sind:

– Beidseits des Rheins eine Primarschule
– Dezentrale Kindergärten
– Rechts des Rheins eine neue Sekundarschule (geeignet für eine allfällige
überkommunale Zusammenarbeit)
– Genügend Turnhallen sinnvoll auf die beiden Gemeindeseiten verteilt
– Bedarfsgerechtes Raumangebot für Tagesstrukturen

Entgegen früheren Prognosen kann Eglisau allein durch die fortgeschriebenen Schülerzahlen
eine eigenständige Sekundarschule führen. Anlässlich eines Standortvergleichs hat das
Gebiet im Schlafapfelbaum aufgrund seiner zentralen Lage in Städtlinähe, seiner guten
Erreichbarkeit sowie dem Synergiepotential mit der Primarschule überzeugt. Auch der von
der Politischen Gemeinde entwickelte „Wärmeverbund Städtli“ kann in das Projekt der
Schule eingebunden werden. Der bereits vorhandene Sportplatz befindet sich im Besitz der
Schule und kann unverändert weiter genutzt werden.

1. Kosten durch den Bau der Sekundarschule Schlafapfelbaum, Steuern und Nutzung

Wie bisher kommuniziert, kann die Höhe der Baukosten erst nach dem Wettbewerb und dem Projektentscheid genauer beziffert werden. Erst dann steht fest, wie hoch die Bau- und Projektkostensumme sowie die Betriebs- und Folgekosten sein werden. Die Schulgemeinde hat für die anstehenden Baukosten mehrmals Einlagen in die finanzpolitische Reserve getätigt. Höhere Schulkosten werden jedoch auch allein durch den Schülerzuwachs entstehen. Es ist absehbar, dass mit der Realisierung des Neubaus eine Steuererhöhung nötig wird.

Es ist die Strategie der Schule Eglisau, nicht nur für die weiterwachsende Anzahl der Schülerinnen und Schüler Räume bereitzustellen, sondern auch für die heute schon fehlenden Flächen Platz zu schaffen. Der Schulraumbedarf ist kurz-, mittel- und langfristig ausgewiesen. Provisorien sind schnell verfügbar, verfügen aber nur über eine beschränkte Lebensdauer und benötigen aufgrund ihrer geringen Geschossigkeit vergleichsweise viel Land. Der Einsatz von Provisorien macht nur überbrückend und in Notfällen Sinn. Die zeitlich befristet eingesetzten ContainerProvisorien im Steinboden müssen aufgehoben werden.

Den Jugendlichen steht im geplanten Neubau ein Blockzeitraum und eine Schulküche im Rahmen des Betriebskonzepts zur Verfügung, um eine mitgebrachte Mahlzeit einzunehmen.

Es wird auf Sekundarstufe grundsätzlich kein Schülertransport angeboten.

2. Neubau Sporthalle Schlafapfelbaum

Die Bedürfnisse der Schule können mit einer Doppelturnhalle abgedeckt werden; dies auch bei einem allfälligen Ausbau auf 15 Klassen und unter Berücksichtigung der Mitnutzung durch die Primarschule. Somit stehen den Vereinen in Eglisau total vier Hallen zur Verfügung, wovon zwei den neuen Anforderungen des BASPO entsprechen. Für die schulische Nutzung und regionale Sportveranstaltungen reicht die geplante Infrastruktur aus. Für wettkampfmässige Veranstaltungen können die Hallen in Rafz oder Bülach genutzt werden.

Im Raumprogramm ist eine Tribüne für 100 Stehplätze aufgeführt.

Ein Verpflegungsbetrieb ist durch die nahegelegenen Einrichtungen der Aula und der Schulküchen möglich.

Der Sportplatz wird erhalten bleiben und ist nicht Teil des Projekts zum Neubau der Sekundarschule.

3. Verkehr im Zusammenhang mit der Sekundarschule Schlafapfelbaum

Das Schulhaus wird zu Fuss vom Steig oder von der Dachselenstrasse her erschlossen sein. Auch für Velofahrende sind beide Zugänge möglich und es werden Veloständer bereitgestellt. Der motorisierte Verkehr wird hingegen ausschliesslich über die Chrüzacker- und Rafzerstrasse abgewickelt.

Der Mehrverkehr soll sich entlang dem Siedlungsrand (Chrüzacker- und Rafzerstrasse) bewegen und so möglichst wenig Auswirkungen vor allem auf den Langsamverkehr sowie auf das Städtli haben. Die Gemeinde schaut diesen Punkt innerhalb ihres Mobilitätskonzeptes genau an. Es werden für die Schule und ausserhalb der Schulzeiten für Besucherinnen und Besucher 42 Parkplätze angeboten. Wildes Parkieren ausserhalb der dafür vorgesehenen Stellen ist wie im Städtli zu ahnden.

Die Parkplätze bleiben grundsätzlich bestehen. Im Rahmen des Baus einer neuen Bushaltestelle ist es möglich, dass die bestehende Anzahl reduziert wird.

4. Schülerzahlen

Das Schulhaus wird für 9 Klassen geplant. Die Erweiterbarkeit auf 15 Klassen wird im Projektvorschlag ausgewiesen. Grundsätzlich baut die Schule nicht auf Vorrat, ein zukünftiger Bedarf wird jedoch mitgeplant.

Für die Entwicklung der Schülerzahlen liegen Erhebungen und offizielle Statistiken vor. Derzeit deutet nichts auf einen Rückgang der Schülerzahlen in den nächsten 15 bis 20 Jahren hin. Auch wenn das Mineralquelle-Areal nicht mit Wohngebäuden bebaut wird, besteht in der Gemeinde ein Verdichtungspotential, welches ein stetiges Wachstum der Schülerzahlen zur Folge hat. Die Gemeinde Eglisau gehört zu der Wachstumsregion Zürcher Unterland. Die Frage ist daher nicht, ob Eglisau wachsen wird, sondern wie schnell.

Die Projektvorschläge müssen die Erweiterbarkeit auf total 15 Klassen aufzeigen. Mit dieser projektierten Raumreserve wäre es möglich, den Raumbedarf einer Sekundarschule gemeinsam mit anderen Gemeinden abzudecken.

5. Schulhäuser im Städtli

Diese schon heute für die Primarschule dringend benötigten Räume werden, wo notwendig, minimal für den Schulbetrieb der Primarstufe angepasst. Die heutigen Provisorien im Steinboden werden aufgehoben und eine entsprechend höhere Anzahl von Klassen im Städtli geführt. Zusätzlich zu eröffnende Primarklassen finden somit Platz und werden den wachsenden Schülerzahlen gerecht. Zudem können für die Kindergärten Städtli die Platzverhältnisse optimiert und durch die neuen Nutzungsmöglichkeiten auch die Räume für eine umfassende schulergänzende Betreuung angepasst werden.

6. Kindergärten im Mineralquelle-Areal

Wenn die Umzonung des Areals Mineralquelle abgelehnt wird, müssen die Kindergärten den jetzigen Standort verlassen und an einem zonenkonformen anderen Standort eingerichtet werden.

Wenn der Gestaltungsplan Mineralquelle abgelehnt wird, die Umzonung hingegen bewilligt würde, ist die Kündigung der Kindergärten hinfällig und die beiden Kindergärten können auf unbestimmte Dauer weitergeführt werden.

Die Schule hat bereits mit dem Investor für den Fall einer Ablehnung des Gestaltungsplans Kontakt aufgenommen. Werden die Kindergärten bei einer Umzonung des Mineralquelle-Areals nicht gekündigt, müssen bauliche Anpassungen resp. Verbesserungen mit dem Investor besprochen werden.

Zusammen mit dem Betrieb eines Doppelkindergartens (2 Einheiten) wurden auch 2 weitere Einheiten für einen Hort im Gestaltungsplan Mineralquelle-Areal vorgesehen. Die endgültige Nutzung muss zu einem späteren Zeitpunkt definiert werden.

Wenn der Gestaltungsplan Mineralquelle von der Bevölkerung angenommen wird, ist ein Raum für gemeinschaftliches Beisammensein geplant. Synergien werden von der Schule gesucht.

7. Wärmeverbund Städtli

Für Fragen zum Wärmeverbund bitte an die Gemeinde wenden.

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